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Aktuelle Ausgabe

Zentralsterilisation 3/2017

Aus der Praxis >>

Einführung einer Kontrolle des Reinigungsprozesses durch Leitfaähigkeitsmessung M. Farny*, CP. Mortier, B. Meges, R. Bessard Zentr Steril 2017; 25 (3): 164–168. Die Kontrolle der Reinigungsmittelkonzentration mithilfe der Leitfähigkeitsmessung (Konduktometrie) wurde eingeführt, um die verschiedenen Phasen des automatisierten Reinigungszyklus zu sichern, mit dem Ziel, etwaige vom Reinigungsautomaten nicht erkennbare Abweichungen abzustellen. Für die Reinigungsphase (Arbeitskonzentration) und die abschließende Spülphase (Restkonzentration) wurden Grenzwerte empirisch definiert. Ziel dieser Studie war es, die Leitfähigkeit als zuverlässigen Überwachungsparameter zu bestätigen. Hierzu wird überprüft, ob eine Korrelation zwischen der Leitfähigkeit und der Konzentration in unserem Verwendungsbereich existiert. Anschließend werden die definierten Grenzwerte bestätigt. Die Ergebnisse zeigen eine starke Korrelation (>0,95). Die anderen, parallel untersuchten Faktoren können in dieser Beziehung vernachlässigt werden. Aufgrund der Er- gebnisse konnten wir die zuvor definierten, in unseren parametrischen Kontrollen verwendeten Grenzwerte verfeinern. Mit ihrer Hilfe konnten drei Vorfälle verhindert werden (2 Verwechslungen von Reinigungsmitteln und 1 Einspritzstörung). Parallel dazu setzen wir diese Studie mit anderen (enzymatischen) Produkten fort.