MHP

Aufbereitung in der Praxis 2/2013

Aktuell

  • Medizinprodukte-Aufbereitung – nicht nur im Krankenhaus 10. Ulmer Symposium Krankenhausinfektionen
  • Hygiene-Tipp der DGKH: Einmaltuchspender

Qualitätsmanagement

  • Qualitätsmanagement in der Medizinprodukte-Aufbereitung – mit Rückblick nach vorn

    Babett Hartung

    Tiefgreifende Veränderungen im Gesundheitswesen, die Weiterentwicklung der Medizin, Änderungen in der Versorgung und ihren Abläufen und höhere Anforderungen an die Leistungserbringer, verlangen nach der Einführung von dokumentierten und wiederholbaren Standards im klinischen und praktischen Alltag. Patienten hinterfragen häufiger die ärztliche Leistung und das Ergebnis der Behandlung, um mitentscheiden zu können.

    Kliniken, externe Aufbereiter sowie Vertragsärzte sollen ihre Leistungen trotz Kostendämpfung, Rationalisierung und Wettbewerb in gleicher oder sogar besserer Qualität als bisher erbringen. Das Werkzeug, das hier helfen soll, heißt Qualitätsmanagement, kurz QM.

Übersicht

  • Die Standardarbeitsanweisung gemäß KRINKO 2012

    R. Graeber, A. Hartwig

    Die Bedeutung der Standardarbeitsanweisung (im Folgenden SOP, gemäß dem englischen Begriff Standard Operating Procedure) als Werkzeug zur Sicherstellung der Reproduzierbarkeit von Prozessen und Aufbereitungsergebnissen ist in der KRINKO 2012 gegenüber der älteren Version massiv aufgewertet worden. Insbesondere im Zusammenhang mit manuellen Prozessen und bei der Aufbereitung von «Medizinprodukten mit erhöhten Anforderungen an die Aufbereitung» (z. B. flexiblen Endoskopen, Zystoskopen, Bronchoskopen) ist das Erstellen und die Befolgung von SOP eine Mindestvoraussetzung. Auch bei der Frage nach «geeigneten validierten Verfahren» wird bei 16 Einzelschritten das Erstellen von SOP 15 mal gefordert; davon 11 mal als einzige Maßnahme (Anlage 1)!

    Man könnte wohl sagen, dass SOP für den regelkonformen Betrieb einer Aufberei-tungsabteilung ebenso unverzichtbar sind, wie der Einsatz von Wasser und Prozess-chemikalien.

Aufbereitung in der Praxis

  • Rechtssichere Äquivalenzbeurteilung

    Interview mit Mads Hofman, Senior Specialist for Hygiene and Concept Development bei Sirona

    Damit Zahnarztpraxen gewährleisten können, dass ihre Reinigungs- und Desinfektionsgeräte die gesetzlichen Standards erfüllen, müssen ihre Hygieneprozesse vor Inbetriebnahme validiert und in regelmäßigen Abständen revalidiert werden. Der Dentalhersteller Sirona aus Bensheim bietet für den vollautomatischen Kombinationsautoklaven DAC Universal eine Alternative zur Erstvalidierung an. Mads Hofman, Senior Specialist for Hygiene and Concept Development bei Sirona, erläutert, wie Anwender Zeit und Geld sparen.

Leserbriefe

  • Zum Beitrag: Reinigung – vom Nischendasein zum entscheidenden Prozessschritt (aus Ausgabe 1/2013)

Fortbildung

  • Fortbildung Sterilisation: Und wohin jetzt?
  • Klimawandel und Infektionskrankheiten

Empfehlungen des FA «Qualität»

  • Erstellung von Verfahrensanweisungen

    Um den Prozess der Aufbereitung von Medizinprodukten transparent und nachvollziehbar zu gestalten, ist es erforderlich, ein Qualitätsmanagement zu implementieren und hierfür alle Arbeitsschritte zu beschreiben in VERFAHRENSANWEISUNGEN