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Hygiene & Medizin 11/2016

Aktuelles >>

  • Vierter Bericht über den Antibiotikaverbrauch und die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen in der Human- und Veterinärmedizin
  • Europäischer Antibiotikatag am 18. November 2016
  • Personalisierte Antibiotika-Therapie 292 Antibiotikaresistente Keime auf Türklinken in Flughäfen
  • Welt-AIDS-Tag 2016: Neue Schätzung zu HIV/AIDS in Deutschland
  • OP-Design reduziert Spitalinfektionen
  • Praktische Informationen und Hilfestellungen für die Gesundheitsförderung von Migranten

Originalarbeit >>

Unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA) in Frankfurt am Main 2006 – 2015: Allgemeiner Gesundheitszustand, Prävalenz von Tuberkulose, Parasiten und multiresistenten Erregern

M. Karathana, B. Krackhardt, M. Huber, P. Raupp, U. Götsch, U. Heudorf*

Hyg Med 2016; 41(11): D152– D159.

Schlüsselwörter: unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA) · Gesundheit · Tuberkulose · Parasiten · Multiresistente Erreger (MRE)

Hintergrund: In den letzten Jahren kamen immer mehr Asylsuchende nach Deutschland, darunter auch viele sogenannte „unbegleitete minderjährige Asylsuchende“ (UMA). Über die gesundheitliche Situation von UMA in Deutschland liegen bislang nur wenige Daten vor. Deswegen wird hier über die Ergebnisse der Untersuchungen von UMA im Gesundheitsamt Frankfurt am Main seit 2006 berichtet.

Methode: Die Untersuchung umfasst neben einer ausführlichen Anamnese zu Krankheiten und zum Fluchtweg, eine orientierende psychologische Anamnese anhand eines kurzen Fragebogens (Schlaf-Wach-Rhythmus, Albträume als mögliche Hinweise auf eine Posttraumatische Belastungsstörung), Seh- und Hörtests, eine körperliche Untersuchung, die Abklärung einer Tuberkulose (Röntgen oder IGRA-Test) sowie eine Stuhluntersuchung auf pathogene Keime, Parasiten und Würmer. Bei 119 UMA wurde die Stuhlprobe zusätzlich auf multiresistente gramnegative Erreger untersucht.

Ergebnisse: Von 2006-–2015 wurden 3.675 UMA untersucht. Etwa die Hälfte von ihnen wiesen keine Symptome oder Krankheitszeichen auf. 16 % litten an Hauterkrankungen, zumeist Scabies oder Mykosen. Bei 12% der UMA wurden psych(iatr)ische Auffälligkeiten gefunden, die teilweise einer weiteren Abklärung und/oder Behandlung bedurften. Bei 0,9 % der UMA wurde eine aktive und bei 21% eine latente Tuberkulose festgestellt, mit großen Unterschieden je nach Herkunftsland. Am häufigsten wurde bei UMA aus Somalia eine aktive Tuberkulose (3,4 %) bzw. eine latente Tuberkulose (41,2 %) nachgewiesen. Bei 18 % der UMA wurden im Stuhl Parasiten oder Würmer gefunden, bei 10 % Giardia-Lamblien-Antigen. Bei 35 % von 119 auf ESBL/MRGN untersuchten UMA waren ESBL/MRGN im Stuhl nachweisbar.

Diskussion und Schlussfolgerung: Unsere Ergebnisse zur Gesundheit und insbesondere zum Befall mit Parasiten stimmen mit den wenigen anderen vorliegenden Studien überein. Schwere körperliche Erkrankungen wurden nur sehr selten gefunden. Parasitosen können gut behandelt werden. Da noch keine multiresistenten Mykobakterien gefunden wurden, trifft dies auch auf die Tuberkulose-Erkrankungen zu. Sorgen bereiten die vielen latenten Tuberkulosen, die wegen oft fehlender Compliance bislang nicht präventiv behandelt werden. Hohe Prävalenzraten an ESBL/MRGN unterstreichen die Notwendigkeit guter Hygiene in den Flüchtlingsunterkünften.

 

 

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Infektionsstatus von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Bayern

Stefan Hörmansdorfer*, Nikolaus Ackermann, Anja Berger, Heribert Bischoff, Katja Bengs, Gabriele Rieder, Ute Eberle, Bianca Treis, Gisela Schlenk, Katharina Schönberger, Wolfgang Hautmann, Bernhard Liebl und Andreas Sing

Hyg Med 2016; 41(11): D160– D164.

Schlüsselwörter:Asylbewerber · Flüchtling · Migrant · HIV · Hepatitis B · Salmonella, · Shigella · Tuberkulose 

Hintergrund: In Bayern werden Asylbewerber und Flüchtlinge auf Tuberkulose, HIV, Hepatitis B und Erreger der TPER-Gruppe (Salmonella spp. und Shigella spp.) sowie bei Herkunft aus einem Hochprävalenzland auch auf Darmparasiten getestet. Diese Untersuchungen sind zum Schutz der einheimischen Bevölkerung vor Ansteckung geboten, aber auch aus Gründen der Infektionshygiene in Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften sowie zum Zwecke rascher und adäquater individualmedizinischer Versorgung Betroffener sinnvoll.

Methode: Die Serumproben wurden mittels Abbott Architect-Testen auf einer automatisierten Plattform untersucht. Zur Untersuchung der Stuhlproben wurde ein kulturell-bakteriologisches Anreicherungsverfahren eingesetzt.

Ergebnisse: Der Anteil reaktiver HIV-Suchteste lag in den vergangenen Jahren ab 2011 zwischen 0,7 und 1,0 %, die HbS-Antigennachweise bewegten sich zwischen 3,3 und 5,0 %. Der Anteil von Salmonellenträgern sank im selben Zeitraum von 0,34 auf 0,1 %, der von Shigellenträgern von 0,12 auf 0,01 %.

Schlussfolgerungen: Die dargestellten Ergebnisse zeigen, dass von Asylbewerbern im Rahmen normaler sozialer Kontakte für die einheimische Bevölkerung im Alltag hinsichtlich blutübertragbarer Viruserkrankungen und bakterieller Darminfektionen keine erhöhte Infektionsgefahr ausgeht. Kritischer ist die Situation bei der Tuberkulose zu bewerten.

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Durchimpfungsraten bei Migranten und Flüchtlingen

Christian Groffik*, Werner Schimana

Hyg Med 2016; 41(11): D165– D168.

Schlüsselwörter: Impfung · Masern · Infektionsschutz · Migranten · Flüchtlinge

Einleitung: In den letzten Jahren kamen Sorgen vor möglichen Epidemien in den Fokus, sei es durch die befürchtete Poliomyelitis-Einschleppung 2013 nach Deutschland durch syrische Flüchtlinge oder durch den durch Flüchtlinge verursachten Masernausbruch in Berlin 2014. Unstrittig ist, dass Ausbrüche von Infektionskrankheiten durch Impfungen effektiv vermieden werden können. Welchen Impfstatus haben Flüchtlinge und Migranten tatsächlich? Weil Daten wegen eines fehlenden zentralen Impfregisters nicht vorlagen, wurde diese Untersuchung in Flüchtlingsunterkünften 2014 in München durchgeführt.

Methode: Für die Beurteilung des Impfstatus oder der Impflücken wurden die Empfehlungen der STIKO von 2014 zu Grunde gelegt. Wegen begrenzter personeller Ressourcen wurden Einschlusskriterien, wie Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Größe der Unterkunft mindestens 50 Personen, festgelegt. So wurden Bewohner von 10 geeigneten Unterkünften auf freiwilliger Basis nach Impfdaten befragt und ihre soziodemographischen Daten anonym erfasst.

Ergebnisse: Die Daten lieferten als wichtiges Ergebnis, dass nur 3 Erwachsene (1,5 %) einen vollständigen Impfstatus hatten. Im Gegensatz dazu war bei 67 Kindern (43,8 %) der Impfstatus komplett, die Lücken betrafen in gleichem Maße Varizellen, Masern-Mumps-Röteln und DTaP-Polio-Hib-HepB. Obwohl Erwachsene prinzipiell in gleichem Maße wie Kinder ärztlich versorgt sind, weisen sie erheblich größere Impflücken auf. Unklar ist, ob in der hausärztlichen Betreuung von Flüchtlingen Impffragen ausreichend thematisiert werden.

Schlussfolgerungen: Der Schutz vor impfpräventablen Krankheiten ist bei Flüchtlingen ungenügend. Der Öffentliche Gesundheitsdienst sollte seine Impfstrategie für Flüchtlinge und Migranten überdenken, der Zugang zu Impfungen muss erleichtert und systematisiert werden. Bei der medizinischen Betreuung von Jugendlichen und Erwachsenen müssen Impflücken gezielt geschlossen werden. Nur so sind unkontrollierte Infektionsausbrüche wie zuletzt in Berlin zu vermeiden.

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To screen or not to screen? Ergebnisse serologischer Untersuchungen in Gemeinschaftsunterkünften für Asylsuchende in NRW

SebastianThole, Anna Maisa, Inka Daniels-Haardt, Annette Jurke

HygMed 2016; 41(11):D169–D173.

Schlüsselwörter: Asylsuchende · serologische Tests · Varizella · Hepatitis A · Infektionsschutz

Hintergrund: In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der Menschen, die in Gemeinschaftsunterkünften für Asylsuchende untergebracht waren, in den Jahren 2013 bis 2015 beträchtlich an. In den Unterkünften traten einzelne Fälle und auch Häufungen impfpräventabler Erkrankungen, wie z. B. Windpocken, auf. Beim Auftreten übertragbarer Krankheiten sind die Gesundheitsämter für die Umsetzung von Infektionschutz-Maßnahmen in den Einrichtungen zuständig.

Methode: In diesem Zusammenhang wurden in einigen Einrichtungen bei den Bewohnern serologische Screenings auf Varizellen und Hepatitis A durchgeführt, um den Immunitätsstatus zu bestimmen.

Ergebnisse: Die Auswertung zweier Datensätze mit 958 bzw. 329 Personen zeigte eine insgesamt hohe Immunität gegen Varizellen (82,4 %) und Hepatitis A (85,4 %). In beiden Fällen war ein klarer Anstieg des Anteils geschützter Personen mit zunehmendem Alter zu erkennen. Dies zeigte sich auch bei der Auswertung der Daten nach Herkunftsländern. Im zeitlichen Vergleich von zwei Populationen einer Einrichtung wurde ein Unterschied von 10 % in der Gesamtimmunität für Windpocken gemessen.

Diskussion und Schlussfolgerung: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine umfängliche und kontinuierliche Immunisierung ungeschützter Personen unabdingbar ist, um die Übertragung impfpräventabler Erkrankungen und die Entstehung von Immunitätslücken zu verhindern. Unabhängig von einem serologischen Screening muss insbesondere bei Kindern und Jugendlichen frühestmöglich ein altersentsprechender Impfschutz hergestellt werden.

Übersichtsarbeit >>

Zur aktuellen Situation des Läuserückfallfiebers

Volker Fingerle*, Nikolaus Ackermann, Anne Belting, Martin Hoch Bernhard Liebl, Gabriele Margos, Friedrich Pürner, Katharina Schönberger, Andreas Wieser, Andreas Sing

Hyg Med 2016; 41(11): D174–D178.

Schlüsselwörter: Rückfallfieber · Borrelien · Kleiderläuse · Borrelia recurrentis

In 2015 konnten in Bayern insgesamt 40 Läuserückfallfieber (louse-borne-relapsing-fever = LBRF) Erkrankungen bei Migranten aus Ost-Afrika diagnostiziert werden. Das durch Borrelia recurrentis verursachte LBRF wird ausschließlich durch Körperläuse (Pediculus humanus humanus) auf den Mensch übertragen und LBRF-Herde finden sich aktuell praktisch nur am Horn von Afrika. Klinisch zeigt sich typischerweise abrupt auftretendes hohes Fieber (39 °C–41 °C) mit schwerem Krankheitsgefühl, influenzaartige Symptome und – namensgebend – wiederkehrende Fieberschübe. Auffällige Laborwerte umfassen ein deutlich erhöhtes CRP, leichte Leukozytose, leichte normozytäre Anämie und, im Verlauf, ausgeprägte Thrombozytopenie. Als Komplikationen können Beteiligungen von Lunge, Herz, Leber und ZNS auftreten. Diagnostisch zielführend ist meist der (Giemsa) gefärbte Blutausstrich mit Nachweis von Spirochäten. Die auch primär diagnostisch einsetzbare, im Vergleich zum gefärbten Blutausstrich etwas sensitivere PCR dient insbesondere der sicheren Speziesidentifikation. Therapeutisch kommen überwiegend Tetrazycline oder Penicillin zum Einsatz, erworbene Resistenzen sind nicht bekannt. Zu beachten ist die regelhaft kurz nach Therapiebeginn einsetzende, potentiell tödlich verlaufende Jarisch-Herxheimer Reaktionen, die häufig nur unter intensivmedizinischen Bedingungen beherrschbar ist. Von einer ambulanten Therapie ist daher dringend abzuraten. Besonders bei Migranten mit Fieber sollte diese Erkrankung in die differentialdiagnostischen Überlegungen eingeschlossen werden. Entsprechend angepasste Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen bei Auftreten in Gemeinschaftsunterkünften sind anzuwenden. Dau zählen ausreichende Möglichkeiten zur persönlichen Hygiene einschließlich der Textilien (ggf. Kleidungswechsel), Aufklärungsmaßnahmen bei Betroffenen und Mitarbeitern und, soweit möglich, räumliche Trennung der Erkrankten.

Praxis >>

Tuberkulosefälle bei Asylsuchenden – Daten aus München 2015

Gerhard Halder*, Johannes Kerschl

Hyg- Med 2016; 41 (11): D179–D182.

Schlüsselwörter: Tuberkulose · Migranten · Screeninguntersuchung · Tuberkulose-Inzidenz · Herkunftsländer

Die aktive Tuberkulosefallfindung im Rahmen der gesetzlich geregelten Asylerstuntersuchung mit Röntgen-Thorax ab Vollendung des 15. Lebensjahres wird am Beispiel München für 2015 dargestellt. Praktisches Vorgehen und Ergebnisse werden beschrieben. Die Erkrankungszahlen werden im Verhältnis von geschlossenen zu offenen Lungentuberkulosen dargestellt. Für die insgesamt 107 offenen Lungentuberkulosen wird eine Gesamtinzidenz von 362 / 100.000 Asylsuchenden ermittelt. Für die Hauptherkunftsländer werden zudem herkunftsländerspezifische Inzidenzen berechnet, welche zum größeren Teil deutlich über den von der WHO für 2014 ermittelten Werten liegen. Bei konsequenter Umsetzung ist die gesetzlich geregelte Asylerstuntersuchung effektiv zur frühzeitigen Erfassung der Verdachtsund Erkrankungsfälle an Tuberkulose, insbesondere aus Hochinzidenzländern, so dass frühzeitig eine stationäre Absonderung mit weiterer Diagnostik und Therapieeinleitung, oder zumindest weitere Nachuntersuchungen im Gesundheitsamt erfolgen können. Die aktuell dargestellte tendenziell großzügige Behandlungsindikation bei der Arbeitsdiagnose „Geschlossene Lungentuberkulose“ bleibt in Diskussion, wobei die weitere Manifestation von zeitversetzt auftretenden TB-Erkrankungen bei Migranten aufmerksam verfolgt werden muss sowohl hinsichtlich o. a. Aspekt als auch hinsichtlich eventuell sinnvoller zusätzlicher Erfassung primär latenter tuberkulöser Infektionen im Rahmen des Erstscreenings.

Praxis >>

Empfehlungen zum Umgang mit infektionsverdächtiger bzw. infektiöser Wäsche aus Gemeinschaftsunterkünften für Asylsuchende, Spätaussiedler und Flüchtlinge

Britta Hilgenberg, Lutz Vossebein*

Hyg Med 2016; 41(11): D183– D188.

Schlüsselwörter: Wäsche · infektiös · Gefährdungsbeurteilung· Gemeinschaftsunterkunft · Asylsuchende · Flüchtlinge · Waschmaschine · Desinfektion · Arbeitsschutz · Bewohnerschutz

Im Rahmen dieser Empfehlung soll eine Hilfestellung für Leiter, Mitarbeiter und Bewohner zum Umgang mit infektionsverdächtiger bzw. infektiöser Wäsche aus Gemeinschaftsunterkünften bereitgestellt werden, da dieser Bereich bisher nicht klar geregelt ist und keine festgelegten Verfahrensanweisungen bereitstehen. Zum einen soll diese Empfehlung den Mitarbeitern und Bewohnern von Gemeinschaftsunterkünften dazu dienen, sicher und ohne erhöhtes Infektionsrisiko mit Wäsche umzugehen. Zum anderen soll diese Empfehlung sicherstellen, dass den Bewohnern von Gemeinschaftsunterkünften saubere Wäsche ohne Krankheitserreger bereitgestellt wird.

RKI >>

Screening auf multiresistente Erreger bei Asylsuchenden

Anna Stoliaroff-Pépin, Claudia Ruscher, Mardjan Arvand

Schlüsselwörter: Multiresistente Erreger · Asylsuchende · Screening · Robert Koch- Institut

Der Verbreitung von multiresistenten Erregern (MRE) in Einrichtungen des Gesundheitswesens wird u. a. durch ein Screening von Risikopopulationen bei Krankenhausaufnahme entgegengewirkt. Hinsichtlich des Screenings von Asylsuchenden auf MRE erreichten das Robert Koch-Institut wiederholt Anfragen. In der vorliegenden Stellungnahme werden die Vor- und Nachteile eines Screenings auf MRE bei Asylsuchenden in Erstaufnahme- Einrichtungen und Krankenhäusern vor dem Hintergrund der vorliegenden Literatur dargestellt und auf Basis der Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) Hinweise zum Vorgehen in Kliniken abgeleitet. Ein Screening in Erstaufnahme-Einrichtungen wird nicht empfohlen.

DGKH >>

  • Forschungsförderung Krankenhaushygiene durch die DGKH
  • Satzung der DGKH sowie Geschäftsordnungen der Sektionen und Arbeitsgruppen online

 

 

Referate >>

  • Screening auf MRGN-Erreger: Was ist bei der Probenahme zu beachten?