MHP

Wundmanagement 2/2008

Übersichtsarbeit

  • Blick in die Geschichte der Wundheilung

    K.-Chr. Münter

  • Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) zur Verbesserung der Wundheilung bei akuten und chronischen Wunden

    G. Hoffmann

    Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) ist eine spezielle Form der Wärmestrahlung. wIRA entspricht dem Großteil der in gemäßigten Klimazonen die Erdoberfläche wasserdampfgefiltert erreichenden Sonnenwärmestrahlung. wIRA vermag sowohl bei akuten Wunden als auch bei chronischen Wunden ein-schließlich infizierter Wunden Schmerzen deutlich zu mindern und eine erhöhte Wundsekretion und Entzündung herabzusetzen sowie positive immunmodulierende Effekte zu zeigen. wIRA kann die Wundheilung beschleunigen oder bei stagnierender Wundheilung verbessern oder sogar ermöglichen. Temperatur, Sauerstoffpartialdruck und Durchblutung im Gewebe als drei energetisch für Wundheilung wichtige Faktoren steigen. Selbst der normale Wundheilungsprozess kann durch wIRA verbessert werden. Die genannten Wirkungen sind durch sechs prospektive Studien belegt. Drei Studien wurden bei akuten Wunden durchgeführt: randomisierte, kontrollierte, doppeltblinde Stu-dien der chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg bei frischen abdominalen Operationswunden mit 111 Patienten und der Kinderchirurgie Kassel bei 45 schwerbrandverletzten Kindern sowie der Dermatologie der Charité Berlin bei 12 Probanden mit experimentellen Wunden. Drei Studien betreffen chronische venöse Unterschenkel-Ulzera: randomisierte, kontrollierte Studie in Basel mit 40 Patienten sowie prospektive Studie der Universität Tromsø/Norwegen und des Krankenhauses in Hillerød/ Dänemark mit 10 Patienten mit u. a. aufwändiger Verlaufskontrolle mit Thermographie und derzeit durchgeführte randomisierte, kontrollierte, verblindete Studie der Universitätshautklinik Freiburg mit einem geplanten Umfang von ca. 50 Patienten.

     

Erfahrungsbericht

  • Honig und Wundheilung

    K. Kröger

    Honig ist ein uraltes Mittel zur Behandlung infizierter Wunden, das in den letzten Jahren von Medizinern in der Behandlung von Wunden „wiederentdeckt“ wurde. Dennoch fristet es in Deutschland noch eher ein Schattendasein und wird von vielen etablierten Wundzentren mit Skepsis betrachtet. Es gibt mittlerweile jedoch eine Vielzahl von experimentellen und klinischen Publikationen, die die Wirksamkeit des Honigs in der Bekämpfung von Wundinfektionen und in der Förderung des Heilungsprozesses beschreiben. Auch unsere eigenen Erfahrungen an 9 selektierten Patienten mit verzögertem Heilungsprozess sind überraschend gut. Es kam zur schnellen Wundreinigung und die Patienten waren zufrieden. Bei 4 Patienten konnte eine Wundheilung und bei weiteren 4 eine Verbesserung erreicht werden. Der bisherigen Skepsis sollte daher eine offene und kritische Anwendung folgen mit dem Ziel, das spezifische Einsatzgebiet des zugelassenen Honigs zu definieren und prospektive Studien zu planen.

Pflegelexikon

  • Wundauflagen, Teil 2: Hydrokolloidverbände und Hydrogelkompressen

    K. Protz

Der „Erreger des Monats"

  • "MOTT"

    A. Schwarzkopf

Aktuelles

  • Dekubitus-Forum kritisiert Ausschreibung der AOK Hessen
  • Messe Diabetes 2008: Mehr Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen
  • Netzwerk Pflege – die Herausforderung der Zukunft
  • Wundauflagen aus Silikon und Laser für Analysen
  • BNC-Kongress: Diskussion um Fehler und 2. Wundtag
  • Kooperation zwischen Medical-Update und dem mhp-Verlag geht im Mai 2008 online

Nachrichten der Initiative Chronische Wunden e. V.

  • Einladung zur Mitgliederversammlung am 8. Mai 2008 in Bremen

    1.000. Mitglied der ICW e. V. begrüßt

    Bericht aus den Arbeitsgruppen

    Expertentreffen in Tübingen

    1. Auditorentreffen am 14. Februar in Köln

    Bericht aus der Geschäftsstelle und der EWMA

Nachrichten des Wundzentrums Hamburg e. V.

  • Bericht von der Mitgliederversammlung vom 6.3.2008

Nachrichten des Wundverbundes Südwest e. V.

  • Einladung zum 11. Roundtable am 21. Mai 2008 in Offenbach

    Aktivitäten des Wundverbundes Südwest 2008