MHP

Wundmanagement 6/2011

Aktuelles

  • G-BA beschließt Richtlinie zur Heilkundeübertragung im Rahmen von Modellvorhaben
  • Pflegepublizistik-Preis für Prof. Dr. Eva-Maria Panfil
  • Forscher gewinnen Stammzellen aus Fettgewebe
  • Diabetischer Fuß in Netzwerken besser versorgt
  • Ulmer Dermatologen entdecken, warum „offene Beine“ nicht abheilen

Übersichtsarbeit

  • Selbstmanagement –Theoretischer Hintergrund

    D. von Siebenthal

    In einer Gesellschaft in der chronische Erkrankungen zunehmen, sind effektive Ansätze der Bewältigung gefragt. Hinter dem in der Praxis eher neuen Begriff des Selbstmanagement und der „Selbstmanagementförderung“ steht das Prinzip, den kompetenten Patienten als Partner zu gewinnen. Um Selbstmanagement zu fördern, müssen die Rolle des Patienten und der professionellen Helfer reflektiert, aber auch dem möglichen Verlauf einer Erkrankung mit seinen Hochs und Tiefs Rechnung getragen werden. Die Entwicklung von Instrumenten zur Erfassung von Selbstpflege, der Vernetzung und die Entwicklung der Selbsthilfeorganisationen können dabei unterstützend sein. Hilfe zur Selbsthilfe erhalten, bedeutet auch Antworten auf Fragen, Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten und die richtigen Ansprechpartner zu finden. Die Rahmenbedingungen dafür müssen grösstenteils noch geschaffen werden.

  • „Den Patienten eine Stimme geben“ – Die organisatorische Umsetzung zur Förderung des Selbstmanagement in der Wundversorgung

    A. Uschok

    Psychosoziale Probleme bei Patienten mit chronischen Beinwunden sind noch immer zu wenig im Fokus professionell Pflegender. ebenso wird mangelnde Compliance der Patienten als ein großes Problem beschrieben. Das Konzept des leg club® der britischen Krankenschwester Ellie Lindsay bietet verbesserte Kommunikationsstrukturen, z. B. durch die Einrichtung eines Cafés, an. Gemeinsam mit der gleichzeitigen pflegerischen Behandlung mehrerer Patienten in einem zweiten Raum wurden Verbesserungen der Lebensqualität und des Selbstmanagements der Patienten beobachtet.

Fallbeispiel

  • … wieder Hoffnung schöpfen … – Ein Fallbericht

    C. Settelen, B. Egger, I. A. Frei

    Frau M. leidet seit zehn Jahren an Wunden mit unklarer Ursache an ihren Füßen. Sie wird in die ambulante Wundsprechstunde eines Universitätsspitals eingewiesen, nachdem sie bei verschiedenen Fachpersonen in Behandlung war. Sie berichtet von einer langen Leidenszeit und wirkt bei der ersten Konsultation verzweifelt. In der interdisziplinären und interprofessionell geführten chirurgischen Wundsprechstunde konnte sie endlich wieder Hoffnung auf Heilung ihrer Wunden schöpfen. Dieser Artikel zeigt anhand eines Fallbeispiels auf, welche Auswirkungen eine spezialisierte Beratung auf die Lebensqualität und auf das Selbstmanagement haben kann.

  • Selbstmanagement – Nur ein wissender Patient kann die Pflege und Therapie aktiv unterstützen

    M. Manteufel, C. Hampel-Kalthoff

  • Integration von Maßnahmen zur Förderung der Selbstpflegekompetenz in den Alltag der Betroffenen – Kompromisse als Schlüssel zum Erfolg

    K. Lustig

    In der Pflege von Menschen mit chronischen Wunden erhält die Patientenedukation einen besonderen Stellenwert. Durch Information, Schulung, Anleitung und Beratung soll dem Betroffenen die Möglichkeit geboten werden, seinen Alltag selbstbestimmt zu gestalten. Die Selbstpflegedefizit Theorie von D. Orem eignet sich hier besonders, um Probleme zu identifizieren und Maßnahmen unter Berücksichtigung der Selbstpflegekompetenz zu planen. Doch gerade die Integration dieser Maßnahmen in den Alltag stellt alle Beteiligten vor eine Herausforderung.

Pflegelexikon

  • Behandlungsstandard: Chronische Wunden bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK)

    K. Protz

Nachrichten der Initiative Chronische Wunden e. V.

  • „Wundmanagement, Schnittstellen und Grenzfelder“
  • Die ICW e. V. begrüßt das 2.000 Mitglied
  • Neues aus den Arbeitsgruppen

Nachrichten der Schweizerischen Gesellschaft für Wundbehandlung

  • 13. Symposium der SAfW in Zürich am 15. September 2011

Nachrichten des Wundverbundes Südwest e. V.

  • 30. Roundtable des Wundverbundes Südwest e. V. am 19.10.2011 in Wiesbaden

Veranstaltungsbericht

  • 8. Wundforum Marktoberdorf am 10. September 2011
  • X. Pflegekongress der Österreichischen Gesellschaft für vaskuläre Pflege in Wien
  • Erstes Asklepios- Wundsymposium
  • „FUSS 2011“ als wichtigstes Forum für Podologie und Fußpflege in Deutschland bestätigt