MHP

Wundmanagement 3/2015

Aktuell

  • Wundheilung: Ein Reißverschluss aus Hautzellen
  • Häufigste Komplikationen in der Lungenchirurgie sind Wundinfektionen
  • Durchblutung verbessern, Wundheilung beschleunigen
  • Narbenbildung verhindern, Wundkleber bei Kindern, Metallklammern am Kopf

Aus der Praxis

Sanierung von Patienten mit MRSA-Nachweis im häuslichen Umfeld

K. Kröger, Z. Babadagi-Hardt, Katrin Fitzler, H. Senge

WundManagement 2015;9 (3):94–99

SCHLÜSSELWÖRTER: MRSA, chronische Wunde, Sanierung, ambulant

In Deutschland hat der Gesetzgeber versucht, die juristischen Grundlagen für die Sanierung von MRSA im häuslichen Umfeld zu regeln. Dies betrifft aber nur Patienten mit einer Pflegestufe, einer chronischen Wunde, Dialysepflichtigkeit oder mit liegendem Katheter. Die Zuweisung der Verantwortlichkeiten und Kostenübernahmen sind allerdings noch nicht eindeutig geklärt.Nachfolgend wird die Möglichkeit der Umsetzung und Finanzierung der ambulanten MRSA-Sanierung in Deutschland beleuchtet.

Aus der Praxis

Anleitung zur Applikation von medizinischen Larven (Lucilia sericata) bei der Behandlung chronischer Wunden

A. Bültemann

WundManagement 2015;9 (3): 100–106.

SCHLÜSSELWÖRTER: Larventherapie, Applikationstechniken, Kompressionstherapie, Fettgaze, Fliegenmaden, Lucilia sericata, Freiläufer

Die Larventherapie ist seit über einem Jahrzehnt in vielen Kliniken fest etabliert und hat im Repertoire der Möglichkeiten für ein adäquates Débridement einen evidenzbasierten Stellenwert. Nach der Zulassung zum Fertigarzneimittel dürften die Larven nunmehr auch Einzug im niedergelassenen Praxisbereich finden, welcher allerdings bisher kaum praktische Erfahrungen machen konnte und daher noch sehr zurückhaltend reagiert. Fristete die Larventherapie früher mehr als „Ultima-Ratio-Therapie“ noch ein eher exotisches Dasein in der Bemühung, einen stagnierenden oder kritischen Heilungsverlauf umzukehren, spielt die biologische Wundreinigung bei richtiger Indikationsstellung und korrekter Applikationsfolge inzwischen eine multifaktoriell wirkende und überzeugende Rolle in der Therapievielfalt. Der Therapieerfolg bei der Anwendung der lebendigen Wundhelfer ist abhängig von der Kenntnis und Umsetzung wichtiger Tipps und Tricks und der unterschiedlichen Applikationstechniken. In den nachfolgenden Abschnitten sollen diese zielführenden Applikationshinweise aufgezeigt werden und dabei helfen, den Therapeutenalltag zu vereinfachen.

Kommentar

Der 10-Punkte-Plan zur Bekämpfung resistenter Erreger– Ein Kommentar aus der Praxis

A. Schwarzkopf

WundManagement 2015;9 (3): 107–109.

Der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat Mitte März einen 10-Punkte-Plan zur Vermeidung behandlungsassoziierter Infektionen und Antibiotika-Resistenzen vorgelegt (http://www.bundesgesundheitsministerium.de).Zu diesem 10 Punkte-Plan hat unser Editorial-Board-Mitglied PD Dr. Andreas Schwarzkopf einen Kommentar verfasst. PD Dr. Schwarzkopf ist Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie und öffentlich bestellter und beeidigter Sachverständiger für Krankenhaushygiene mit langjähriger Lehrtätigkeit.

 

 

Pflegelexikon

Hygienische Aspekte beim Verbandwechsel, Teil 1

K. Protz

Cochrane Pflege Corner

Nahrungsbezogene Interventionenzur Prävention und Therapie eines Dekubitus

E.-M. Panfil

Nachrichten der ICW e. V.

  • 30.000 Zertifikate zum Wundexperten ICW e. V.
  • Die ICW e. V. hat ihrenBeirat erweitert
  • AOK Oldenburg:4. Fachtagung zur chronischen Wunde
  • Dekubitusleitlinie der ICW e. V. 2015
  • Neues aus den ICW. e. V. Arbeitsgruppen
  • Neues vom ICW. e. V. Wundsiegel

Nachrichten der SAfW

  • Master of Advanced Studies in Wound Care– Erste Erfahrungen
  • Aktuelle Informationen zur Online Plattform von medinform
  • News von der SAfW Homepage

Nachrichten des Wundzentrum Hamburg e. V.

  • Bericht von der ordentlichen52. Mitgliederversammlung des Wundzentrum Hamburg e. V. am 19.03.2015

Veranstaltungsberichte

  • 6. ICW-Süd / HWX-Kongress vom 4.–6. März in Würzburg
  • Neuer Teilnehmerrekord bei Doppelkongress 2015 in Bremen