MHP

Zentralsterilisation 5/2009

Aktuell

  • Aus dem Normenwerk: Grundnormen und Gruppennormen
  • Weltkongress der Sterilgutversorgung, Kreta, 7. – 10. Oktober 2009
  • Optimierung der Sterilgutversorgung. P.E.G.-Seminar in Mainz, 1. Oktober 2009
  • Neuer Internet-Auftritt des Arbeitskreises für Instrumentenaufbereitung (AKI)

Originalarbeit

  • Prüfmethoden (und Prüfanschmutzungen) für Reinigungs-Desinfektionsgeräte für chirurgische Instrumente im praxisnahen Vergleich

    N. Buchrieser, V. Buchrieser, T. Freundlinger, M. Gehrer, H. Getreuer, A. Gruber, M. Haljko, M. Hell, W. Koller, P. Lachner, T. Miorini*, H. Mittermayer, G. Palmisano, A. Percht, U. Prüfert-Freese, J. Schröttner, A. Steinhart, M. Suchome

    Im Zuge der Bestrebungen zur Vereinheitlichung der Prüfmethodik für Reinigungs-Desinfektionsgeräte (RDG) für chirurgische Instrumente (ISO TC 198/ WG 13) wurden folgende Vergleichsversuche durchgeführt:

    Vergleich der in CEN ISO/TS 15883-5 angeführten Prüfanschmutzungen bzw. -methoden der Länder Österreich, Schweden, Großbritannien und Deutschland (Eigelb) sowie der neuen deutschen Prüfmethode.

    Die Versuche wurden in einem RDG der Fa. Miele (G 7836) durchgeführt. Als Prüfobjekte dienten Arterienklemmen nach Crile sowie Metallplättchen. Die Prüfanschmutzungen wurden mittels Pinsel bzw. Rakel aufgebracht und nach einem festgelegten Muster auf den Siebschalen verteilt.

    Nach Durchlaufen der Reinigungsphase wurden die Prüfgegenstände entnommen und visuell auf Restverschmutzungen untersucht, bei optischer Sauberkeit wurden stichprobenartig semiquantitative Prüfungen auf Proteinreste mittels modifizierter BCA Methode durchgeführt.

    Die Versuche zeigten bei der gewählten Versuchsanordnung hinsichtlich des Schwierigkeitsgrades zur Entfernung der Prüfanschmutzungen in absteigender Reihenfolge (von „hohe Anforderung an das Reinigungsverfahren“ bis „praktisch keine Anforderung an das Verfahren“) folgende Ergebnisse: Schweden L Österreich L Deutschland „neu“ L Großbritannien L Deutschland „alt“.

    Diese Ergebnisse stehen teilweise in Widerspruch zu früher publizierten Arbeiten, was in erster Linie darauf zurück­zuführen sein dürfte, dass die darin beschriebenen Versuche unter Laborbedingungen stattgefunden haben. Dabei wurde nicht berücksichtigt, dass nicht nur die jeweiligen Testschmutzarten, sondern die einzelnen Prüfmethoden in ihrer Gesamtkonfiguration miteinander verglichen werden müssen, um fundierte Aussagen für die Praxis treffen zu können.

     

    Zentr Steril 2009; 17 (5): 327–337.

Übersicht

  • Sterilisation: Licht und Schatten

    D. Goullet

Empfehlungen

  • Empfehlungen des AK »Qualität« : Manuelle Aufbereitung von Medizinprodukten (wish-wash-workshop, DGSV-Kongress, Fulda)