MHP

Zentralsterilisation 2/2010

Aktuell

  • Aus dem Normenwerk: Regeln für Normen
  • Aufbereitung – einfach bitte! Forum Medizinprodukte und Prozesse, 27. Februar 2010 in Berlin
  • 2. Heidelberger Sterisymposium
  • 8. Steri-Fach-Forum am Klinikum der Universität München
  • Wissenschaftliche Tagung zum 50. Jubiläum des CSC
  • SHEA-Richtlinie zur Aufbereitung von Prion-kontaminierten Medizinprodukten
  • Neue ÖGSV-Leitlinie
  • In eigener Sache: E-Paper kostenlos

Übersicht

  • Markierung von Chirurgischen Instrumenten im Sterilisationsprozess – Unverwechselbare Identifikations-Marken: Barcode versus RFID

    H. Oehlmann

    Risiken der Verwechselbarkeit im Zusammenhang mit der Anwendung von Chirurgischen Instrumenten können mit den Methoden der Automatischen Identifikation vermieden werden. In den Ausgaben der Zentralsterilisation F3/2009 und 6/2009 (1) ist bereits über Risiken berichtet worden, aber auch über methodische Lösungen per optischer Markierung und RFID-Kennzeichnung. Dieser Beitrag knüpft an diese Berichte an und geht näher auf die Methodik unverwechselbarer Kennzeichnung ein, die von den nationalen Normierungsinstituten im ISO-Verbund mit AFNOR, ANSI, BSI, DIN usw. getragen und durch Healthcare-Verbände, wie EHIBCC weiterentwickelt werden. Die nach ISO-Normen vom DIN entwickelte Lösung „Unverwechselbare Identifikationsmarke – UIM“ (2) zielt auf kleinste Datenelemente, die sowohl in DataMatrix-Codes von 3 u 3mm als auch in RFID-Transponder passen. Der Kern ist eine individuelle und unikate Seriennummer pro Instrument. Unverwechselbare Identifikationsmarken (UIM) sind nicht nur in Kliniken in der Anwendung, sondern bereits im Vorfeld in den Industrien von Elektronik bis Automotive vielfach erprobt. Lösungen scheinen bei einem flüchtigen Blick durch Einsatz verschiedener Technologien auseinanderzulaufen, auf der einen Seite zur optischen, auf der anderen zur radiofrequenten Identifikation, aber das sind nur technologische Unterschiede. Der gemeinsame Nenner dazu ist das eindeutige Datenelement zum Unikat. Als Grundlage dienen die technischen ISO-Standards, die Instituts- Partner- und Länder-übergreifende Unverwechselbarkeit garantieren und damit Validierbarkeit beinhalten. Die notwendige Unverwechselbarkeit wird nicht durch Gleichheit von Identnummernkreisen und Strukturen erreicht, sondern durch abgesicherte hierarchische Ordnung und Regelung der Verantwortung. Diese liegt beim qualifizierten Markierer als Hersteller oder Dienstleister, der tunlichst auf die einschlägigen Standards zurückgreift, um sichere Funktion auch im Sterilisationsprozess zu gewährleisten, ohne dass es zu Überlappungen kommt. Ohne Risiko kann auf die Lösung HIBC-UIM und die dazugehörige Norm DIN 66401 – Unverwechselbare Identifikationsmarke zurückgegriffen werden, die auf praktischen Erfahrungen seit 2004 beruht.

Empfehlungen

  • Hygienisch-mikrobiologische Überprüfung von flexiblen Endoskopen nach ihrer Aufbereitung

    DGKH, DEGEA, DGSV, DGVS, AKI, AK RDG, Endoskophersteller

    Diese Empfehlung wird als Anlage in der noch nicht abgeschlossenen „Leitlinie zur von DGKH, DGSV, DEGEA und AKI für die Validierung maschineller Reinigungs- und Desinfektionsprozesse zur Aufbereitung thermolabiler Endoskope“ enthalten sein.

    Folgende die Gesellschaften bzw. Fachvertreter und Vertreterinnen sind an der Erstellung der Leitlinie beteiligt:

    Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH)

    Deutsche Gesellschaft für Endoskopie-Assistenzpersonal (DEGEA)

    Deutsche Gesellschaft für Sterilgutversorgung e.V. (DGSV)

    Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)

    Arbeitskreis Instrumentenaufbereitung (AKI)

    Arbeitskreis der Hersteller von Reinigungs-Desinfektionsgeräten (AK RDG)

    Endoskophersteller

  • Empfehlungen des AK »Qualität«: Aufbereitung von Containern