MHP

Zentralsterilisation 4/2011

Aktuell

  • Neues aus dem Normenwerk: Verordnung zur europäischen Normung
  • Jahreskonferenz 2011 der IAHCSMM – eine Nachlese
  • Bericht vom amerikanischen IAHCSMM-Kongress in Louisville, Kentucky
  • 9. Ulmer Symposium Krankenhausinfektionen
  • Desinfektionsmittel-Liste des VAH online
  • 7. Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Sterilgutversorgung (ÖGSV)
  • Endoskopie-Fortbildung: «Was nicht dokumentiert ist, gibt es auch nicht»

Originalarbeit

  • Möglichkeiten zur Prüfung der starren Optik und der Lichtleiterkabel von Endoskopen in der Zentralsterilisation

    F. Cavin, E. Chassot, M. Giaquinto

    Ziel dieser Arbeit war es, durchführbare, realistische Mittel zur Kontrolle der starren Optik und der Lichtleiterkabel von Endoskopen zu finden. Für die starre Optik kamen vier Arten der Kontrolle zum Einsatz: manuelle Erkennung von Unregelmäßigkeiten des Schaftes, Überprüfung der Klarheit der Sicht, Kontrolle der Dichtigkeit und der Unversehrtheit der Linsen durch eine spezielle Lupe mit variabler Brennweite. Die Lichtleiterkabel wurden mit einem Luxmeter kontrolliert, das es ermöglicht, Verluste in der Übertragungsstärke von Licht zu erkennen.

    Diese Messungen ergaben, dass es unerlässlich ist, die Gerätschaften noch vor dem Spülen und der Desinfektion einem speziellen Reinigungsdurchlauf zu unterziehen. Die Arbeit mit dem Luxmeter führte zwar zu einer weitergehenden Qualifikation und Sensibilisierung des zuständigen Personals, allerdings ist es nicht möglich, die Überprüfung der Geräte durch ein Luxmeter als Standard einzuführen, da der Zeitaufwand dafür zu hoch wäre.

  • Prozessinnovation für chirurgische Leih- instrumente – eine Benchmarking-unterstützte Konzeption für ein universitäres Krankenhaus1 (Teil 1)

    S. Ries

    Aufgrund der immer größer werdenden Herausforderung durch die Nutzung von Leihinstrumenten in der untersuchten Klinik wurde der Entschluss gefasst, eine Optimierung des Leihinstrumentenprozesses durchzuführen. Um den Ist-Zustand festzustellen, wurde eine ausführliche Situationsanalyse erstellt und die Prozesse inklusive der Probleme der einzelnen Bereiche aufgeführt. Die Hauptproblembereiche waren: schlechte Kommunikation, keine klare Definition von Personen, Stellen und Tätigkeiten und ein noch nicht ausgereiftes Formular zur Aufnahme der Leihinstrumente. Probleme gab es darüber hinaus mit der Einhaltung verschiedener Gesetze und Normen.

    Zum Vergleich konnten drei Benchmarking-Partner gewonnen werden. Die Gespräche brachten einige gute Ansätze und Ideen mit sich, welche ebenso wie die eigenen Verbesserungsvorschläge in das Konzept des optimierten Leihinstrumentenprozesses eingearbeitet wurden.

    Mithilfe der Beschreibung des neuen Prozesses und der erstellten Flussdiagramme ist es nun für jeden Arzt, OP-Verantwortlichen, Einkäufer und den jeweils verantwortlichen Mitarbeiter der ZSVA möglich, den gesamten Prozess transparent und strukturiert nachzuvollziehen.

Fortbildung

  • EHEC

    P. Heeg