MHP

Zentralsterilisation 6/2013

Aktuell

  • Neues aus dem Normenwerk: Muss – darf – sollte – kann
  • Wissen weiterentwickeln – die Grundlage für die Zukunft. WFHSS-Kongress in Antalya, Türkei, 6. – 9. November 2013
  • 4. Steritreff Berlin-Brandenburg
  • Neues von den Herausgebern. Vom Schriftleiter zum Gründungsherausgeber. Zum Ruhestand von Prof. Dr. Peter Heeg
  • Internationales Ausbildungsprojekt Sterilgutaufbereitung
  • Technische Spezifikation «AIDC-gestützter Hygieneprozess» des Gemeinschaftsarbeitskreises AIDC – EHIBCC, SPECTARIS und VDDI

Originalarbeit

  • Physikalisch-technische Untersuchungen zur ultraschall-induzierten Aerosolbildung bei medizinisch genutzten Ultraschallbädern

    L. Riik, R. R. Radandt, R. Jung, W. Vollmann, J. Landskron

    Zentr Steril 2013; 21 (6): 421–425.

    Im Krankenhaus als auch im ambulanten Bereich werden zur Reinigung und Desinfektion medizinischer Instrumente oft Ultraschallbäder verwendet. Immer wieder steht die Frage im Raum, ob durch eine mögliche ultraschall-induzierte Aerosolbildung und eine damit verbundene Keimemission in die Raumluft eine Gefährdung für das medizinische Personal besteht. Bisher gibt es nur vereinzelte Untersuchungen zur Problematik, dazu noch mit widersprüchlichen Aussagen. Ziel dieser Arbeit war es deshalb, aus physikalisch-technischer Sicht eine Antwort zu geben, ob für das Personal die vermutete Gefährdung tatsächlich besteht. Die Ergebnisse zeigen, dass eine ultraschall-induzierte Aerosolbildung bei vorschriftsmäßiger Verwendung von handelsüblichen Ultraschallbädern zur medizinischen Instrumentenaufbereitung mit typischen Ultra-

    schallfrequenzen von 35 kHz bis 40 kHz, Leistungsdichten bis zu etwa 60 W/l und Wassertemperaturen bis 45 °C physikalisch nicht nachweisbar ist. Oberhalb von ca. 50 °C Wassertemperatur wurden visuell erste Partikel gefunden, die das Ultra-schallbad verlassen. Ab diesem Temperaturbereich wird die Verwendung eines Deckels empfohlen.

Diskussion

  • Überwachung von Dampfsterilisationsprozessen in der Zahnarztpraxis

    J.P.C.M. van Doornmalen, A.G.M. Rietmeijer, A.J. Feilzer, K. Kopinga

    Zentr Steril 2013; 21 (6): 431–434.

    In der Zahnarztpraxis soll die Dampf-sterilisation Infektionen bei Personal und Patienten verhindern. Die Notwendigkeit liegt auf der Hand. Um eine wirksame Sterilisation gewährleisten zu können, muss jede Ladung überwacht werden. Der Artikel beschreibt, basierend auf wissenschaftlichen Beiträgen und Normen, ein aktuelles Modell zur Vollüberwachung von Ladungen (every-load monitoring, ELM).

     

Erfahrungsbericht

  • Mit Fehlern leben – aus Fehlern lernen! Erfahrungen mit der EDV-gestützten Fehlererfassung

    I. Mislimi

DGSV

  • Der Vorstand informiert
  • Empfehlungen des FA «Qualität»: Freigabe von Medizinprodukten nach der Sterilisation

Jobbörse

  • Biomedizinische Technik, Umwelt- und Hygienetechnik, Krankenhaushygienetechnik, Schwerpunkt Hygiene, Medizintechnik oder Pharmazieingenieur, möglichst in Verbindung mit Berufserfahrung im Medizinproduktesegment in Freiburg zu besetzen