MHP

Zentralsterilisation 4/2014

Aktuell

  • Neues aus dem Normenwerk: Zweite Umfrage
  • CEFH-Kongress in Frankreich: Ausbildung und ambulante Chirurgie im Fokus. 36. Nationale Sterilisationstage in Reims
  • Die Geister der Sterilisation. 10. Schweizerische Fachtagung über die Sterilisation, Biel, 18. – 19. Juni 2014
  • Grenzüberschreitender Erfahrungsaustausch von ZSVA-Leitern aus der Regionen Oldenburg/Niedersachsen und Nordholland
  • Neues Mitglied im Herausgeberbeirat: Tony McLoughlin
  • Leitlinie von DGKH, DGSV und AKI für die Validierung und Routineüberwachung maschineller Reinigungs- und Desinfektionsprozesse für thermostabile Medizinprodukte

Übersicht

  • Niedertemperatur-Sterilisationsverfahren. Pro und Contra über zwei Jahrzehnte – dokumentiert in Zentralsterilisation

    M. Borneff-Lipp, D. Worlitzsch, M. Chwoika, M. Dürr

    Zentr Steril 2014; 22 (4): 235–240.

    Verschiedene Technologien von Niedertemperatur (NT)-Sterilisationsverfahren werden für den Einsatz in der industriellen Produktion von Medizinprodukten, in Zentralen Sterilgutversorgungsabteilungen oder auch für dezentrale, ggf. mobile Einheiten auf dem Markt angeboten. Anlässlich des über 20-jährigen Bestehens der Zeitschrift Zentralsterilisation im mhp-Verlag, Wiesbaden, war es Ziel der vorliegenden Übersichtsarbeit, die Entwicklung dieser Verfahren vor dem Hintergrund einer seit Jahren kontrovers geführten Diskussion darzustellen. Ausgangsbasis sind die in Zentralsterilisation und anderen Publikationen des mhp-Verlags veröffentlichten Artikel, Leserbriefe und Kongressberichte zur Sterilisation mit Ethylenoxid (EO), Formaldehyd (NTDF) sowie Wasserstoffperoxid (H2O2) und anderen alternativen Niedertemperaturverfahren.

Kurzmitteilungen

  • Druck- und Temperaturmessungen alleine sind zur Überwachung der Dampfsterilisation nicht ausreichend – eine Fallstudie

    J.P.C.M. van Doornmalen, F. Tessarolo, K. Kopinga

    Zentr Steril 2014; 22 (4): 235–240.

    In aller Welt verwenden Krankenhäuser und andere Einrichtungen wie Arztpraxen die Dampfsterilisation zur Bereitstellung steriler Instrumente. «Die Lenkung der Anwendung und die Routineüberwachung müssen bei jedem Arbeitszyklus durchgeführt werden», damit die für die Sterilisation erforderlichen Bedingungen herrschen. Diese Überwachung wird in einigen westeuropäischen Ländern anhand von Messungen des Drucks (p) und der Temperatur (T) im Zeitverlauf durchgeführt. Der Druck wird in der Kammer gemessen und die Temperatur oft im Abfluss des Sterilisators. Dieser Artikel zeigt auf der Grundlage einer Fallstudie aus der Praxis, dass Messungen von p und T alleine nicht immer ausreichend sind, um bei der Dampfsterilisation die erforderlichen Bedingungen zu gewährleisten.

     

Leserbriefe

  • Validieren wir an der klinischen Wirklichkeit vorbei?

Empfehlungen

  • Anforderungen für den Bau oder Umbau einer Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP). Teil 1 – Grundlagen

    FA Hygiene, Bau & Technik

DGSV

  • Empfehlungen des FA «Qualität»: Programmführungen Teil 1: RDG mit thermischer und chemothermischer Desinfektion